Ratz-Fatz-Haus

Haus und Haushalt

Energiesparen fängt schon bei winzigen Kleinigkeiten an und kann je nach Ausmaß unglaublich große Form annehmen. Beginnen kann man hier bei kleinen Dingen, wie beispielsweise dem Abschalten von elektrischen Geräten, anstatt sie im Standby Modus zu lassen oder dem Abschalten des Lichts in Räumen, die man gerade nicht verwendet. Auf der anderen Seite ist die größte Veränderung sicherlich der Bau eines Passivhauses und die Montage von einer eigenen Solaranlage, für die zusätzliche Gewinnung von Energie.

Den Mittelweg finden

Doch nur in wenigen Fällen wird man sich wirklich für alles entscheiden. Schließlich ist es auch eine Kostenfrage. Auf der einen Seite kostet es nämlich gar nichts, wenn man einfach sorgsam mit Licht und elektronischen Geräten umgeht. Doch die Installation einer Solaranlage kostet schon einige Tausend Euro und der Bau eines Passivhauses kostet Hunderttausende Euro. Dennoch sollte man sich vielleicht auch bei den kostspieligen Investitionen im Vorfeld informieren. Im Photovoltaik FAQ erfährt man nämlich unter anderem, dass das Land den Bau von Solaranlagen für private Konsumenten auch subventioniert, wodurch man sich auch zusätzlich einige Hundert Euro einsparen kann. Man muss nur für sich selbst entscheiden, wie weit man gehen will. Persönlich kann ich aber sagen, dass man gerade bei den kleinen Dingen keine Kompromisse eingehen sollte. Es ist in einem Familienhaushalt durchaus Möglich die Stromrechnung auf das gesamte Jahr gesehen um mehrere Hundert Euro zu reduzieren, nur durch ein effektiveres Nutzen der Energie. Wenn man das dann noch mit reduzierten Heizkosten durch eine bessere Abdichtung des Hauses paart, kommt schon ein recht stattlicher Betrag zusammen. Man sagt nicht umsonst, dass die Heizkosten pro Grad Celsius um 7% gesenkt werden können. Nicht schlecht wie ich finde. Egal für was man sich entscheidet, die Möglichkeiten sind sehr vielseitig und ich persönlich sehe keinen Grund, warum man nicht auch mehr investieren sollte, wenn man das dafür notwendige Geld hat. Eine Photovoltaikanlage amortisiert sich normalerweise nach ungefähr 10 Jahren. Wer also länger vorhat in seinem Haus zu wohnen, für den ist dies sicherlich eine Überlegung wert.

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