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Haus und Haushalt

Vorteile einer Wärmepumpe

Posted by admin Januar - 30 - 2012

Wärmepumpen erzeugen Wärmeenergie mit Hilfe eines Reservoirs von geringer Temperatur. Dieses Reservoir kann sowohl die Außenluft als auch das Erdreich sein. Die durch den Temperaturunterschied gewonnene Energie wird in der Regel genutzt, um Wohnungen zu beheizen. Wird eine Wärmepumpe zum Beispiel im Erdreich installiert, so muss sie mindestens zehn Meter tief vergraben werden. In dieser Tiefe herrschen das ganze Jahr über, auch wenn die Erdoberfläche gefroren ist, Temperaturen von mehr als 10°C. Diese Temperatur reicht aus, um eine Wärmepumpe sinnvoll arbeiten zu lassen. So wird die Pumpe immer am effektivsten genutzt, was sinn macht.

Die Wärmepumpe braucht natürlich wie alle Heizsysteme mehr Energie, um einen größeren Temperaturunterschied zu überbrücken. Man benötigt also auch beim Einsatz von Wärmepumpen mehr Energie, um im Winter das Haus zu heizen, als im Sommer, wenn die Temperatur in der Erde höher ist. Gleichzeitig nutzt man diese Tatsache aus, indem man Wärmepumpen mit einer Fußbodenheizung oder anderen Niedrigtemperaturheizsystemen kombiniert, bei denen das Heizmedium nicht auf besonders hohe Temperaturen gebracht werden muss. Wärmepumpenheizungen sind im Vergleich zu Stromheizungen oder Ölheizungen deutlich sparsamer im Verbrauch.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe enthält normalerweise Flüssigkeiten, die durch die Zufuhr von Wärme, also durch die Erhöhung der Temperatur verdunsten. Dieser Dampf wird dann unter höheren Druck gesetzt, so dass die Flüssigkeit kondensiert und ihre Wärme wieder abgibt. Das Gerät hat also immer einen Verdampfer, in dem niedriger Druck herrscht, einen Verdichter, in dem höherer Druck herrscht und einen Kondensator, in dem die Flüssigkeit ihre Wärme abgibt. Eine Wärmepumpe kann also auch bei recht niedrigen Temperaturen Wärme erzeugen, solange der Druckunterschied perfekt abgestimmt ist.

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